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Schäfchen sucht Sonnenaufgänge
Willkommen bei Schäfchens Blog
Mittwoch, 10. Februar 2010 @ 02:47 CET
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Bücher Top 100

kreative Lichtblicke

Frau Bodenseeungeheuer hat es gemacht, Frau Teufelsweib auch und selbst meine liebste Frau Krabbelkäfer. Na dann will ich doch auch mal gucken ...

Was hab ich denn gelesen (fett gedruckt) von den Top 100 der Bücher?

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien - als Palmversion gelesen, aber gelesen also zählt das wohl
2. Die Bibel
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett - das verlässt mein Bücherragel auch nicht wieder
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann - meine Version ist so alt und unansehnlich, aber für ne neue bin ich zu knauserig
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe - darf ich mich als Goetheleser outen?
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell - Mein Gott ist das lange her!
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams - nur um rauszufinden, was der Gatte so toll daran findet
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving - der Titel sagt mir was, aber ich glaub ich kenn nur den Film
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing - hab ich den schon oder wollte ich den noch?
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger - hier bin ich mir nicht sicher, ob der im Abi dran war *augenverdreh*
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi - *hüstel* ja, beide Bände in zwei einhalb Tagen, gestern ausgelesen
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die dreizehneinhalb Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
- mein Mann sammelt Karl May ;)
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

33 von 100, da bin ich sicher. Bei 3 weiteren bin ich unsicher. Bei einigen ungelesenen bin ich sicher, dass ich sie nicht lesen werde ;)

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Darf ich mich vorstellen?

Ich bin Lisa, die Leseente.



Im Hause Schäfchen wohne ich bereits seit einigen Jahren, war aber bislang eher ein stiller Zeitgenosse. Dank Frau Krabbelkäfers Idee eines Leseraben kam auch meine Besitzerin ins Grübeln und ernannte mich nach langem Überlegen zur "Leseente".

Nun ist es vorbei mit der Ruhe, denn ich schnattere und schnattere und schnattere in einer Tour. Heute war ich im Kindergarten und hatte das Buch "Kulla und der Schneemann" im Gepäck. Den Kindern hat es gefallen, wir mussten es sogar ein zweites Mal vorlesen.

Ob mir das Leben als Leseente auf Dauer schmecken wird? Ich musste mir heute schon am Schnabel ziehen lassen und an den Füßen. *aua* Aber ansonsten haben mich die Kinder sehr lieb aufgenommen. Ich glaub, ich werde an dem Job Spaß haben.
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Ins Rollen gekommen

kreative LichtblickeEs ist ins Rollen gekommen, das Projekt "offener Bücherschrank". Es wird ein Regal werden, aber vielleicht ist das in unserem Dorf nicht das Verkehrteste. Es senkt die Hemmschwelle,wenn man keine Tür öffnen muss.

Heute kam das Regal an, es stammt - wie ein Haufen ebenfalls eingetrudelter und inzwischen sortierter Bücher - aus einer Haushaltsauflösung. das kostet mich ein wenig Taschengeld, aber allein das hat sich schon gelohnt. Denn das eine oder andere Buch ist nahtlos ins heimische Regal gewandert. Der kleine Egoist in mir hat die Geschichtslexika und die quasi nagelneuen Märchenbücher für sich verbucht.

Morgen werde ich in der Hausverwaltung anrufen und Bescheid geben, dass wir loslegen. Und mit dem Piloten werde ich dann das Regal aufstellen, die Bücher einsortieren und den kleinen "Regelzettel" aufhängen. Und dann lasse ich mich überraschen, was das gibt.

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blöde Technik

SonnenuntergängeMein Äpfelchen segnet langsam aber sicher das zeitliche. Der Pilot hat es inzwischen zweimal aufgeschraubt und behelfsmäßig repariert, aber inzwischen stürzt er dich regelmäßig mit dem bekannten und nicht zu behebenden Grafikfehler ab. Mist! Ich mag mich nicht trennen. Und ein neuer ist definitiv nicht drin, ausser es fällt für mich ein Lottogewinn vom Himmel, aber ich spiele ja nicht.

Also hangel ich mich so durch, werde wichtige Daten ab sofort extern speichern, falls es bis zum inzwischen täglichen Update nicht mehr reicht. *seufz*
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Freude schenken

kreative Lichtblicke

Weil das Weihnachtsblogwichteln so viel Spaß gemacht hat und so schön war, geht es im neuen Jahr weiter. Wer sagt denn, dass man nur zu Weihnachten wichteln kann?

Da hab ich mich angemeldet und bin gespannt.

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Schwein geschenkt

"Das Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt", sagte einst Albert Schweitzer, (dt. Theol., Mediziner u. Phil., 1875 - 1965).

Und weil die liebe Frau Hoppsassa Glück gut brauchen kann, hat sie ein Schwein verschenkt. Auch an mich.

Und weil sowohl sie als auch wir ein wenig Glück nötig haben, geb ich das Schwein gern an alle weiter, die es mitnehmen wollen.

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Genehmigt

kreative LichtblickeEr ist genehmigt: der Standort eines öffentlichen Bücherschrankes. Überraschend stiess ich bei der entsprechenden Verwaltung auf offene Ohren und Begeisterung.

Nun denn: bleibt ein hübsches Regal oder einen tollen alten Schrank für winzig Geld zu finden, es ggf. aufzuarbeiten und dann aufzustellen und zu befüllen. Ich werd mal eine Suchanzeige aufhängen - mal sehen ob sich was feines finden lässt, dass ich mit Schleipapier und ggf. mit vorhandenen Farbresten in was wunderbares verwandeln kann.

Ich bin noch völlig platt von der Zusage.
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Mies

NachtIm Supermarkt des Vertrauens stehen, mit Tränen in den Augen und der Frage, ob frisches Obst und Gemüse eigentlich lebensnotwendige Güter sind oder Luxus. Ob man sie im Anbetracht des Kontostandes kaufen darf oder nicht. - Das ist mies.

Als der Pilot das letzte Mal einen nicht zahlungsfähigen Chef hatte, hatte ich wenigstens Einkommen. Das fehlt nun. Ich hab mich noch nie so hilflos gefühlt.
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11

SonnenuntergängeVerscheint liegt er da, der Ort, den ich so selten aufsuche, weil ich ihn nicht mag. Tief verschneit. Soll ich wirklich das jungfräuliche unschuldige Weiß durch Fußstapfen zerstören? Nur eines Grußes und einer Kerze willens, denn Blumen erschienen mir im Anbetracht der Wetterlage doch irgendwie irrsinnig.

Mein nachdenkliches Auge findet eine Spur in der weißen Schneepracht. Es war schon jemand da. Die Spur führt mich direkt zu dir. Die frischen gelben Rosen erzählen mir, dass Mama schon da war. Ich stelle dir deine Kerze diesmal auf den Stein, ein anderen Platz ist nicht da. Ich stehe knietief im Schnee und mag auf deinem Grab die dichte weiße Decke nicht zerstören.

Nun brennt sie wieder, deine Kerze. Wie in jedem Jahr seid die Kinder dich bewusst als Familienmitglied kennenlernen, ohne dich jemals treffen zu können auf dieser Erde. Diesmal brennt sie wieder an deinem Grab, es ist nicht windig, sie steht dort gut.

11 Jahre. Die aktuellen Straßenverhältnisse sind mies, die Angst fährt ebenso mit wie die Gedanken an dich. Ich fühl mich auf der Straße grad nicht wohl, aber ich stelle mich der Angst und vertraue darauf, dass du da bist für mich. Du fehlst mir, Papa.

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Beobachtungsposten

Sonne im GartenEine Couch im warmen Wohnzimmer wird zum Beobachtungsposten und mit andauernder Schneedecke bekommen wir interessante Gäste am Futterhaus.

Zu Spatz, Meise und Grünfink gesellen sich dieser Tage auch Amsel, Rotkehlchen und Rotschwänzchen. Einen der Gäste habe ich noch nicht ganz bestimmen können, sah ein bisschen aus wie der Seidenschwanz in meinem Bestimmungsbuch.

Die Spatzen sauen ganz schön mit dem Futter rum, aber das ist ja bekannt. Ich lass das Häuschen dann auch mal ein paar Stunden leer, bis sie alles vom Boden gepickt haben. Die Meisen haben ja noch ihre Knödel hängen und die Nusssäckchen sind auch da.

Es ist einfach schön, den Vögeln zuzusehen. Selbst die Jüngste ist schwer begeistert über die "Krakra". Wen interessiert schon, dass die kleinen Vögel eher piepsen?

In solchen Beobachtungsmomenten wünsche ich mir sehnlichst ein tolles Zoomobjektiv ...