Mitmachen  :  Erweiterte Suche  :  Statistik  :  Verzeichnis  :  Links  :  Umfragen  :  Kalender  
Schäfchen sucht Sonnenaufgänge
Willkommen bei Schäfchens Blog
Freitag, 3. Juli 2009 @ 03:45 CEST
  Druckfähige Version anzeigen 

Stilldemenz?

sonstigesDie Bohne hat Geburtstag gefeiert. Anlässlich dieses Ereignisses stand das Schäfchen in der Küche und backte Kuchen.

Als es gestern den Tisch deckte, grübelte es kurz, denn die Kaffeetafel sah irgendwie so übersichtlich aus mit zwei Erdbeertorten und einem Kaffee-Schokokuchen. Aber es musste wohl so ... irgendwie. Es wurde auch fast alles alle, keiner beschwerte sich über Hunger und das letzte Schokokuchenstück nahm die Patentante dann noch mit heim. Alles schön.

Und dann kommt heute der Pilot, der uns ein Bier aus dem Kühlschrank auf der Terasse geholt hat, und lacht. Keinem ist es aufgefallen. Mir nicht, als ich gestern dem Opa ein Bier holte. Dem Freund nicht, als er sich selbst eins nahm ...Da steht doch im selben Kühlschrank ein Tortenbehälter. Voll! Mit einem vom Piloten bestellten Apfelkuchen und einem Käsekuchen. Peinlich! Ich schwanke zwischen Lachen und Weinen.

Und nu? Nun hat der Schwiegerpapa den Tortenbehälter im Keller stehen, mit jeweils einem halben Kuchen und nimmt das morgen mit in die Firma. Die Kollegen werden staunen, denn Kuchen bringt er in der Regel nicht mit, er ißt ja auch keinen. Aber so wird er wenigstens nicht schlecht. Den Rest schaffen wir schon aufzuessen.

Wie sagt man dazu nun? Stilldement oder einfach zu viele Kühlschränke?
  Druckfähige Version anzeigen 

Happy Birthday, kleine Kaffeebohne

SonnenscheinkinderHeute vor einem Jahr machte die Erschöpfung den Freudentränen Platz.

Heute vor einem Jahr war für mich die schmerzhafteste und doch schönste Geburt zuende.

Heute vor einem Jahr erblickte unsere Kaffeebohne das Licht der Welt, geboren in liebende Hände, abgenabelt vom Piloten. Ein kleines warmes Menschenkind, so anschmiegsam wie keine ihrer Schwestern zuvor. So anders und doch so ähnlich. So sehr sie selbst und doch sichtbar aus dem WIR entstanden.

Die letzten Wochen waren für mich eine Prüfung schlechthin. Die Angst war mein ständiger Begleiter. Die Zeit zwischen dem 11. und dem 12. Monat - eine Zeit voller Sorgen, voller unnötiger und doch nicht auszubremsender Gedanken. Sie sind vorbei. Ob die Angst nun weichen wird, wieder den Alltag in den Vordergrund lässt?

Kleine Kaffeebohne, ich wünsch dir alles Gute zu deinem ersten Geburtstag. Mit gemischten Gefühlen habe ich deinen Kuchen gebacken. Deiner kleinen großen Schwester konnte ich das nicht bieten und bin der Oma bis heute dankbar, dass sie das übernommen hat. Trotzdem, es selbst zu machen hat eine andere Qualität. Und nun wartet der Kuchen geduldig auf Sonntag, wenn wir im Kreise der Lieben deinen Ehrentag feiern.

Du hast mich heute mal wieder sehr erstaunt. Dein Geburtstagsgeschenk scheint genau das richtige gewesen zu sein. Dass du allein aufs Bobbycar rauf und wieder runter kommst, dass du weißt wie man damit rückwärts fährt - das hat mich glatt umgehauen. Das Vorwärtsfahren wird nicht lange auf sich warten lassen. Und auch die Klangkugeln, von denen du schon zu Ostern einige bekommen hast, haben ihren Reiz nicht verloren.

Die Zeit vergeht mir zu schnell. Du kannst schon so vieles. Die ersten Wörter und meckern, wenn du aufs Töpfchen willst und in die Hände klatschen und an den Händen laufen. Wie gern du Musik hörst und dazu "tanzt". Du bist so voller kleiner Wunder. Kleine Kaffeebohne, ich liebe dich!
  Druckfähige Version anzeigen 

baumelnde Seele

SonnenaufgängeAm Horizont geht blutrot die Sonne unter. Die Gartenliege auf unserem Balkon bietet mir einen erstklassigen Ausblick auf das Farbenspiel am Himmel. Mein Blick schweift über die gemähten Wiesen des Nachbarn, auf denen das Gras nun zu Heu trocknen soll. Die Vögel zwitschern, ansonsten ist es ruhig. Die Kinder schlafen. Der Jüngsten scheint der Abstand zwischen ihr und mir genehm zu sein, denn ihr Schlaf ist ruhig und entspannt. Der Kopf schaltet ab, die Seele baumelt. Der blanke Löffel streift sanft über das megaleckere Häagen Dazs Eis, das alsbald auf meiner Zunge köstlich dahinschmilzt.
  Druckfähige Version anzeigen 

Schäfchentag

Sonne im HerzenGestern war Schäfchentag oder wie der Gutschein sagte der Tag von "1001 Nacht" ;)

Der Herr mit der neuen Verpackung entführte mich einen Tag lang nach Berlin. Das jüngste Schäfchen der Milchbar wegen im Gepäck, wurde dabei der neue Buggy einer absoluten Härteprobe unterzogen. Aber das war eigentlich gar nicht das Ziel des Tages. Selbiges war eher kulinarischer und entspannender Art.

- Frühstück im Cafe Bilderbuch (Die Entspannung war kurzzeitig pfutsch, als das Jüngste sich sein Frühstück noch einmal durch den Kopf gehen ließ ...)
- letzte Einkäufe für den (Sonntag)Morgen danach
- mittags leckeren Tee im TTT
- ein ungeplanter Bummel über einen Markt, bei dem ich dann besondere Ausstechformen für die Familienmitglieder erstand und einen neuen Kettenanhänger
- Zwischenstop mit viel Lachen an einem Bücherwagen, wo wir dann auf Kasse des Vertrauens einige Bücher kauften und den Buggy damit entgültig total vollgepackt hatten
- Kaffee und Kuchen im Barcomis, aus dem wir dann rausrollten *kicher*
- heiße Schokolade in einem Cafe in Kreuzberg, das urig eingerichtet ist, mir aber auf Dauer zu laut (und zu krümelig)
- Abendessen beim Marokkaner, natürlich stilecht am flachen Tisch im mehr oder weniger gekonnten Schneidersitz

Beim Abendessen trafen wir dann den Rest meiner kleinen Familie. Die Kinder hatten ihren Spaß und waren auch durchaus mutig beim Probieren und Kosten. Und um dem ganzen Tag die Krone aufzusetzen, wagten wir den verrückten Versuch alle beim Herren mit der neuen Verpackung zu übernachten. In einer Einraumwohnung. *kicher* Kuschelig wars, die Großen wollten lange nicht schlafen und machten Theater. Die Kleine entschied zwischendurch, dass sie keine Lust mehr hat (und Bauchweh) und leistete uns auf dem Balkon eine Weile Gesellschaft.

Anstrengend war es, besonders für die Jüngste, die dann Sonntag irgendwann launentechnisch ausstieg und erst wieder im Auto erträglich wurde. Schön war es trotzdem auf eine ganz besondere Art und irgendwann mag ich da noch einmal bummeln gehen. Vielleicht sogar mit der ganzen Familie.

Lieber T. hab Dank für den wundervollen Tag. Auf meine Waage hab ich mich noch nicht gewagt nach dem kulinarischen Rundumschlag ;)
  Druckfähige Version anzeigen 

der Arbeit Früchte

Sonne im Garteneingekocht habe ich bislang in diesem Jahr:

- Löwenzahnsirup
- Rharbarber-Mango-Konfitüre
- Erdbeermarmelade pur
- Erdbeer-Sahne-Marmelade
- Kirschmarmelade
- Kirsch-Banane-Konfitüre
- "beschwipste Kirsche" (Kirschgelee mit 40%igem Rum)

einkochen mag ich noch einmal:

- Erdbeermarmelade mit Minze

Mal sehen, ob der Garten bzw. der Nachbarin Garten noch einen Topf voll hergibt. Was ich mit den restlichen Kirschen mache, weiß ich noch nicht. Der Baum hängt noch voll. Viel zu viel zum einfach so wegnaschen.

  Druckfähige Version anzeigen 

7 plus 7 gibt 14

Sonne im Herzen14 Jahre ist es nun schon her, seit der Pilot mich auf seine inzwischen gewohnt spezielle Art und Weise fragte, ob ich mit ihm gehen will. 14 Jahre ist es her, seit beim Radfahren mein Herz einen Hüpfer machte, als er das Thema anschnitt und seit mein Herz "ja" rief, noch bevor der Mund auch nur reagieren konnte. 14 Jahre zwischen Liebe und Verständnis, zwischen Streiten und Missverständnissen. 14 Jahre sind vergangen seit dem trockenen Kommentar "Wurde ja auch Zeit!" eines noch immer besonderen Freundes.

14 Jahre. 7 davon zwischen Kämpfen um Anerkennung der Liebe, Erhaltenbleiben auf 300 km Distanz, Zusammenfinden in den eigenen vier Wänden und Eheschließung. 7 Jahre davon als Ehepaar, als Eltern, als kleine Familie.

14 Jahre. Eine Hochzeit, drei Kinder, ein großer Kampf ums Leben, ein langer Neuaufbau. Und noch immer so viel Liebe, dass es manchmal weh tut.

Danke, mein Pilot, dass ich bei dir immer wieder landen darf!
  Druckfähige Version anzeigen 

Time is running

sonstigesHeute war ich auf dem Friedhof, Opa seine Urenkeltochter vorstellen. Sein Todestag jährt sich nun schon das 8. Mal. Zum Altar sollte er mich führen, aber es sollte nicht sein.

In 22 Tagen wird die kleine Kaffeebohne schon ein Jahr. Wo ist nur die Zeit geblieben? Wie sie brabbelt, zielstrebig krabbelt und noch wackelig aber bestimmt freien Stand übt ... wie sie läuft und liebevoll Papa und Mama und wauwau sagt ... und wie sie zicken kann, wenn es nicht nach ihrem Kopf geht ;)

In einem Monat werde ich ganz viele Leute treffen, einen Teil davon kenne ich bereits aus dem realen Leben. Einen Teil aber eben bisher nur virtuell. Ich freu mich darauf.

Und wenn wir von dem großen Treffen zurück sind, dann fange ich an Sachen zu packen. Für die Kinderrüstzeit der Großen - und für unseren Familienurlaub. Irland, London, Paris und die Schweiz warten auf uns. Die Route steht, die Hotels für die Zwischenübernachtungen sind gebucht, das Familienautochen wird noch ne komplette Durchsicht bekommen und dann kanns eigentlich losgehen.
  Druckfähige Version anzeigen 

einfach nur schön

SonnenscheinkinderIch gestehe, es war ein wenig Egoismus dabei, als ich den Besuch bei der Familie meines Patentöchterchens plante. Aber ich habe diesen Egoismus nicht bereut. Dem kleinen Mädchen das Strahlen ins Gesicht zu zaubern, weil es sich seinen Kindergartenrucksack (unser vorgezogenes Geburtstagsgeschenk) allein aussuchen darf und ihn nach dem Bezahlen auch gleich aufsetzen kann - das ist in meinen Augen zulässiger Egoismus. Es sehen, es erleben, es fühlen zu dürfen ... und eben nicht nur ein Päckchen zu schicken, dafür bin ich dankbar. Und da schäme ich mich auch nicht der Tränen, die sich in meine Augen stehlen, wenn ich die Krabbelkäfermädels in den Arm nehmen darf.

Käferchen, danke dass wir alle kommen durften. Mal sehen, wie wir euch im Herbst zum Pilze suchen hierher bekommen. :) Ich muss doch deiner Mittleren unseren Wald zeigen.

  Druckfähige Version anzeigen 

bewegend

sonstigesRandy Pausch war mir bis vor einer Woche kein Begriff. Bis ich sein Buch "Last Lecture" in dem mir ins Haus geflatterten Bücherkatalog sah. Die Seite bekam den berüchtigten Knick für "kaufenswert?", aber ich war unsicher, es klang nach schwerer Lektüre. Als der Pilot den Knick sah und meine Überlegungen zu hören bekam, meinte er, er würde das Buch gern lesen. Also bestellte ich es ...

... noch immer nicht wissend, wer der Mann denn nun wirklich war.

Gestern abend hab ich mit dem Piloten gemeinsam im Internet die Videoaufzeichnung der "Last Lecture" gesehen. Lachend und mit Tränen in den Augen, ein Wechselbad der Gefühle. Bewegend, aber auch nachdenklich stimmend. Aufwühlend und voller Wahrheit, Ehrlichkeit und Lebensfreude.

Das Buch liegt noch originalverpackt hier. Es wird wohl das erste sein, dass ich gemeinsam mit dem Piloten lese. Vielleicht schon zu Beginn seiner Elternzeit, vielleicht auch erst im Sommerurlaub.
  Druckfähige Version anzeigen 

Tücken des technischen Fortschrittes

SonnenuntergängeManchmal verfluche ich den Erfinder des Computers. Wenn der Ehemann auf der Couch oder im Ehebett am Laptop sitzt, keinerlei Kommunikation pflegt und beim Versuch von Kommunikation nach drei Worten gedanklich wieder ausgestiegen ist aus dem Gespräch, dann läuft was falsch.

Ich erinnere mich an den Tag, als er sagte, wenn er den ganzen Tag am PC arbeitet, wird er abends keine Lust mehr dazu haben. Das würde erklären warum er statt des PCs den Laptop nutzt ...

Und was mach ich? Resignieren und mich im Internet vergraben. Auch nicht gesund ...